Gabriele Wegner, stv. Vorsitzende und umweltpolitische Sprecherin der SPD-Kreistagsfraktion Wesel

Was passiert in Sachen Hochwasserschutz an der Issel?

Das möchte die SPD-Fraktion des Kreises Wesel wissen. „Nun ruht schon so lange still der See bzw. die Issel. Wir wollen jetzt wissen, was zur Zeit hinter verschlossenen Türen über den Hochwasserschutz an der Issel verhandelt wird“, meint Gabi Wegner, umweltpolitische Sprecherin der SPD im Kreis.

 

„Das Ausmaß und die Folgen des Hochwassers an der Issel 2016 haben uns alle schockiert. Im letzten Jahr war die Issel durch mehrere Nachfragen und Anträge der SPD immer wieder Thema im Ausschuss für Umwelt und Planung. Jetzt müssen wir nach vorne schauen. Es wird Zeit für Ergebnisse“, so Wegner.

Daher beantragt die SPD, dass im nächsten Ausschuss für Umwelt und Planung am 20. Juni über den Stand der Verhandlungen berichtet wird. Kreisverwaltung und Bezirksregierung hatten im vergangenen Jahr auf die Zuständigkeit des Isselverbands bzw. der betroffenen Kommunen verwiesen. In zwei Issel-Unterverbänden ist der Hochwasserschutz Teil der Satzung. Bei Hauptverband und den anderen Unterverbänden ist der Hochwasserschutz gar nicht geregelt. Ein Zweckverband soll nun die Lösung bringen.

Die Bürgermeister der Kommunen Hamminkeln, Isselburg, Bocholt und Raesfeld wollen das Thema in einer „Task Force“ lösen. Bernd Romanski, Bürgermeister der am stärksten betroffenen Stadt Hamminkeln: „Allen ist daran gelegen, noch vor der Sommerpause zu einem Ergebnis zu kommen, auf dessen Basis wir den Hochwasserschutz dann nach den Sommerferien konkret anpacken. Wir wollen dieses Problem für unsere Bürgerinnen und Bürger endlich lösen,“ meint Romanski und ist zuversichtlich, dass es vorangeht.

„Das nächste Hochwasser wartet nicht, bis wir die Maßnamen umgesetzt haben,“ fasst Gerd Drüten, Fraktionsvorsitzender der Kreis-SPD zusammen. „Daher drängt die SPD-Fraktion auf Lösungen im kommenden Ausschuss für Umwelt und Planung.“